About

Jerneja Jezernik, Schriftstellerin und Übersetzerin, Ljubljana

Die Fotos von Karlheinz Fessl sind keine „gefrorenen Momentaufnahmen“, sondern sie erzählen die interessantesten, lebendigsten Geschichten.

Stefan Jäger, Journalist, Klagenfurt

Karlheinz macht keine Fotos. Er versteht die Geschichten und Gedanken – lange bevor er zu seiner Kamera greift. Dann bildet er diese Geschichten mit Perfektion ab.

Karlheinz FESSL

spielte 1964 zum ersten Mal mit einer Spielzeugkamera. Bald danach kümmerte er sich um die Walzentrocknung der väterlichen Pressefotos auf dem Boden der elterlichen Wohnung. 1977 vagabundierte er mit Dia-Collagen, die er selbst fotografierte und betextete, durch die Lande. Seit 1981 war er als freier Fotoreporter für viele Magazine unterwegs: Wiener, Wienerin, profil, Spiegel oder Zeit-Magazin. In den frühen 1980er-Jahren folgten Studienaufenthalte in Venedig, London und auf den Orkney-Inseln. 1991 wendet sich Karlheinz Fessl von der „Editorial“- zur „Commercial“-Photography. Als Gegengewicht entstehen viele Ausstellungszyklen, die im gesamten deutschen Sprachraum gezeigt werden. Der erste Kuba-Aufenthalt im Jahr 2000 bedeutet auch ein „back to the roots“. Während Fessl noch fast zehn Jahre im eigenen Studio für kommerzielle Kunden aus der Werbung arbeitet, entstehen auch freie Arbeiten. 2010 gelingt schließlich die Lösung vom Studioalltag. Reisen, Reportagen, Portraits von Menschen und Regionen bestimmen seither Karlheinz Fessls Fotografenleben. 2012: Die Werkfolge „Colours of Carinthia“ wird mit dem Bürgerpreis des Europäischen Parlaments und dem Creos in Gold für die beste Kampagne gewürdigt. 2021: Die Werkfolge „doma/daheim – Unterwegs zu den Kärntner Sloweninnen und Slowenen“ ist Inhalt der Jahresausstellung im Werner-Berg-Museum Bleiburg/Pliberk in Kärnten, wird mit dem Kärnten-Koroška-Preis und abermals mit dem Creos in Gold für die beste Kampagne ausgezeichnet.

Creos Winner Karlheinz Fessl

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