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Ralf Čeplak Mencin, Leiter der Asienabteilung am Ethnografischen Museum Ljubljana, Laibach

Karlheinz Fessl zeigt als Fotograf tief verwurzelte Stereotypen und Vorurteile auf, stets im Kampf für ein besseres Morgen. Er ist ein sensibler Portraitist von Menschen und Regionen.

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Stefan Jäger, Journalist, Klagenfurt

Karlheinz macht keine Fotos. Er versteht die Geschichten und Gedanken – lange bevor er zu seiner Kamera greift. Dann bildet er diese Geschichten mit Perfektion ab.

„Fotografie ist dazu da, das Sichtbare sichtbar zu machen.“
Moholy Nagy
„Eines muss die Fotografie enthalten: die Menschlichkeit des Augenblicks.“
Robert Frank

Karlheinz FESSL

spielte 1964 zum ersten Mal mit einer Spielzeugkamera. Bald danach kümmerte er sich um die Walzentrocknung der väterlichen Pressefotos auf dem Boden der elterlichen Wohnung. 1977 vagabundierte er mit Dia-Collagen, die er selbst fotografierte und betextete, durch die Lande. Seit 1981 war er als freier Fotoreporter für viele Magazine unterwegs: Wiener, Wienerin, profil, Spiegel oder Zeit-Magazin. In den früher 1980er-Jahren folgten Studienaufenthalte in Venedig, London und auf den Orkney-Inseln. 1991 wendet sich Karlheinz Fessl von der „Editorial“- zur „Commercial“-Photography. Als Gegengewicht entstehen viele Ausstellungszyklen, die im gesamten deutschen Sprachraum gezeigt werden. Der erste Kuba-Aufenthalt im Jahr 2000 bedeutet auch ein „back to the roots“. Während Fessl noch fast zehn Jahre im eigenen Studio für kommerzielle Kunden aus der Werbung arbeitet, entstehen auch freie Arbeiten. 2010 gelingt schließlich die Lösung vom Studioalltag. Reisen, Reportagen, Portraits von Menschen und Regionen bestimmen seither Karlheinz Fessls Fotografenleben. 2012: Die Werkfolge „Colours of Carinthia“ wird mit dem Bürgerpreis des Europäischen Parlaments und dem Creos in Gold für die beste Kampagne gewürdigt.

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